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Diese Website ist eine Vorschaufassung. Die Veröffentlichungsfassung folgt erst, wenn Urkundennummern und die ärztliche Freigabe vollständig vorliegen.

meist 8–20 Zähne · VITA-Farbe

Zirkonkrone

Die Zirkonkrone ist eine Vollkeramikkrone ohne Metallgerüst, gefertigt aus Zirkonoxid für die 8–20 im Lächeln sichtbaren Zähne, in einer zuvor auf der VITA-Skala festgelegten Farbe.

Dauer
2 Termine · 5–7 Tage
Anästhesie
Lokalanästhesie
Heilung
Keine gesonderte Heilungszeit; Wartezeit mit Provisorium
Sitzungen
Vorbereitung + Anprobe + Eingliederung
Haltbarkeit
Mit Pflege viele Jahre; eine Knirscherschiene kann nötig sein

Unterschied zur metallgestützten Krone

Metallgestützte Kronen haben ein lichtundurchlässiges Gerüst; zieht sich das Zahnfleisch mit der Zeit zurück, kann an dessen Rand ein grauer Saum sichtbar werden.

Das Zirkongerüst ist weiß und lässt Licht teilweise durch. Das bedeutet eine dem natürlichen Zahn nähere Erscheinung und keinen grauen Reflex am Zahnfleischrand.

Die Farbentscheidung

Die Zielfarbe wird über die VITA-Skala gewählt und vor dem Eingriff in die Patientenakte eingetragen. A1 gehört zu den hellsten Tönen des natürlichen Weiß; B1 ist ein kühleres Weiß. Bei Arbeiten am Lächeln wird am häufigsten der Bereich A1–B2 verwendet.

Die Farbentscheidung fällt im Mund, bei Tageslicht und gemeinsam mit Ihnen. Über Bildschirm oder Foto getroffene Farbentscheidungen sind irreführend; ohne Freigabe bei der Anprobe geht nichts in die Fertigung.

Der Zahnabtrag ist nicht umkehrbar

Für eine Krone wird rings um den Zahn Substanz in bestimmter Stärke abgetragen. Dieser Schritt ist nicht umkehrbar; der Zahn lässt sich danach nicht mehr ohne Krone nutzen.

Deshalb werden bei einem Patienten mit gesunden Zähnen, der nur die Farbe ändern möchte, zuerst Bleaching und Veneers besprochen. Einen gesunden Zahn für eine Krone zu beschleifen ist die letzte Option.

Wie viele Reisen sind nötig

Die Zirkonversorgung lässt sich in einer Reise abschließen. Für Vorbereitung, Abformung, Anprobe und Eingliederung sind 5–7 Tage vorzusehen.

Sind Vorbehandlungen wie Parodontitistherapie, Wurzelbehandlung oder Extraktion nötig, verlängert sich die Zeit oder es wird eine zweite Reise geplant. Dieser Bedarf zeigt sich beim ersten Termin im Röntgenbild.

  • 1.–2. Tag — Untersuchung, Röntgen, Farb- und Formentscheidung, Zahnvorbereitung
  • 3.–5. Tag — Gerüstanprobe und Farbkontrolle, bei Bedarf Korrektur
  • 6.–7. Tag — letzte Anprobe und definitive Eingliederung

Nachsorge nach der Rückkehr

Bei der Entlassung erhalten Sie eine schriftliche Behandlungsdokumentation: behandelte Zähne im Zahnschema, Material, festgehaltene VITA-Farbe und das Datum der Eingliederung. Diese Dokumentation ist die Grundlage, auf der eine Praxis in Deutschland, Österreich oder der Schweiz Kontrollen und spätere Korrekturen fachlich einordnen kann.

In den ersten zwei Wochen ist eine Empfindlichkeit auf Warm und Kalt üblich. Nimmt sie nach der zweiten Woche zu, ist eine Kontrolle des Bisses vor Ort sinnvoll; ein Einschleifen der Okklusion dauert wenige Minuten und ist in jeder zahnärztlichen Praxis möglich.

Die dauerhafte Nachsorge besteht aus zwei Punkten: täglicher Zahnseide am Kronenrand und halbjährlicher professioneller Reinigung. Der Kronenrand am Übergang zum Zahnfleisch ist die Stelle, an der Karies am häufigsten beginnt.

  • Zahnärztlich abklären lassen — Empfindlichkeit, die über die 2. Woche hinaus zunimmt
  • Zahnärztlich abklären lassen — Blutung, Schwellung oder Rückgang am Kronenrand
  • Mitnehmen für jede Vorstellung vor Ort — Behandlungsdokumentation mit Zahnschema und VITA-Farbe
  • Fortführen — halbjährliche professionelle Reinigung, tägliche Zahnseide

Was das Ergebnis bestimmt

Bei der Zirkonkrone bestimmen drei Dinge das Ergebnis: die korrekte Lage der Präparationsgrenze zum Zahnfleischverlauf, die Übereinstimmung der gewählten VITA-Farbe mit Haut- und Lippenfarbe sowie die Bissbeziehung zum Gegenkiefer.

Wird einer dieser drei Punkte übergangen, ist die Krone technisch einwandfrei, wirkt aber künstlich. Deshalb wird die Anprobe nicht ausgelassen.

Für wen nicht geeignet, was nicht zu erwarten ist

Die Zirkonkrone löst nicht die Gesundheit, sondern Aussehen und Belastbarkeit des Zahns. Ist der darunterliegende Zahn oder das Zahnfleisch krank, macht die Krone das Problem unsichtbar, nicht weg.

Eine Krone trägt die Lichtdurchlässigkeit des natürlichen Zahns nicht eins zu eins, und ihre Farbe lässt sich nachträglich nicht aufhellen. Die gewählte Stufe ist dauerhaft; eine Änderung ist nur durch Neuanfertigung möglich.

  • Unbehandelte Zahnfleischentzündung oder Knochenabbau — keine Krone vor Abschluss der Parodontitistherapie
  • Nicht kontrolliertes Pressen und Knirschen — keine Empfehlung für mehrgliedrige Kronenarbeit ohne geplante Knirscherschiene
  • Wer nur die Farbe ändern möchte und gesunde, gerade Zähne hat — zuerst werden Bleaching und Veneers geprüft
  • Junge Patienten mit nicht abgeschlossenem Kiefer- und Zahnwachstum — die Pulpakammer ist weit, der Abtrag riskant
  • Zahnschmerz ungeklärter Ursache oder Entzündung an der Wurzelspitze — keine Versorgung ohne endodontische Abklärung

Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Verfahren, Dosis und Dauer werden individuell in der Untersuchung festgelegt.

Häufige Fragen

Wie viele Zähne sollte ich überkronen lassen?
Das richtet sich nach der Zahl der beim Lächeln sichtbaren Zähne. Häufig werden im Oberkiefer 8–10 Zähne bearbeitet; bei breitem Lächeln mit sichtbaren Seitenzähnen können es 12–14 sein. Die genaue Zahl wird gemeinsam anhand von Lächelfoto und Untersuchung festgelegt.
Bricht Zirkon?
Das Zirkongerüst ist hoch belastbar. Frakturen treten eher in der aufgebrannten Keramikschicht auf, meist infolge von Zähneknirschen. Bei diesen Patienten wird monolithisches Zirkon gewählt und eine Knirscherschiene angefertigt.
Verändert sich die Farbe der Krone mit der Zeit?
Die Eigenfarbe von Zirkon ist dauerhaft und wird von Bleichgel nicht beeinflusst. Kaffee, Tee und Rauchen können oberflächliche Verfärbungen verursachen; diese lassen sich professionell entfernen. Dunkeln die natürlichen Zähne mit der Zeit nach, kann ein Farbunterschied zur Krone entstehen.
Kann ein überkronter Zahn Karies bekommen?
Zirkon selbst nicht, wohl aber das darunterliegende Zahnhartgewebe. Karies beginnt am häufigsten an der Linie, an der der Kronenrand auf das Zahnfleisch trifft. Deshalb sind tägliche Zahnseide und halbjährliche Kontrollen bei überkronten Zähnen besonders wichtig.

Voreinschätzung

Schreiben Sie uns Ihre Situation — wir antworten mit einer Maßeinheit

Senden Sie Ihr Foto oder Ihr Röntgenbild; die zuständige Fachärztin oder der zuständige Facharzt antwortet mit einem Graftbereich, einer Zahnzahl oder einem Einheitenbereich. Falls Sie nicht geeignet sind, schreiben wir auch das deutlich.