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meist 2–4 Sitzungen

Zahnfleischbehandlung — Parodontologie

Bei der Zahnfleischbehandlung werden in Bereichen mit Taschentiefen ab 4 mm Zahnstein und Ablagerungen von der Wurzeloberfläche entfernt, um Entzündung und Knochenabbau zu stoppen.

Dauer
45–60 Minuten je Sitzung
Anästhesie
Bei der Tiefenreinigung Lokalanästhesie
Heilung
2–5 Tage Empfindlichkeit
Sitzungen
Quadrantenweise 2–4 Sitzungen
Haltbarkeit
Wird über eine Erhaltungstherapie alle drei bis sechs Monate gesichert

Das Fundament unter der Ästhetik

Schreitet eine Zahnfleischerkrankung fort, baut sich der Knochen ab, der den Zahn hält. Das bedeutet, dass das Fundament einer darauf gesetzten Versorgung nachgibt; die ästhetische Arbeit hält nicht, wie gut sie auch ausgeführt sein mag.

Deshalb ist im Ariana Health Center vor einer ästhetischen Zahnbehandlung eine parodontale Beurteilung verpflichtend. Ohne gesundes Zahnfleisch wird nicht mit einer ästhetischen Behandlung begonnen.

Die Behandlungsschritte

Der erste Schritt ist die Messung der Taschentiefen an sechs Stellen je Zahn im gesamten Mund. 1–3 mm gelten als gesund; Bereiche ab 4 mm erfordern eine Tiefenreinigung.

Anschließend erfolgen Zahnsteinentfernung und Wurzelglättung. Gearbeitet wird quadrantenweise, meist sind 2–4 Sitzungen nötig. In fortgeschrittenen Fällen können ein chirurgischer Eingriff, ein Knochenaufbau oder eine gesteuerte Geweberegeneration erforderlich werden.

  • Messung der Taschentiefen und röntgenologische Beurteilung des Knochenniveaus
  • Zahnsteinentfernung und Wurzelglättung (2–4 Sitzungen)
  • Neumessung und Beurteilung des Ansprechens nach 4–6 Wochen
  • Bei Bedarf chirurgische Phase und regenerative Maßnahmen
  • Erhaltungsprogramm alle drei bis sechs Monate

Rauchen und Diabetes

Rauchen ist der stärkste beeinflussbare Risikofaktor für Parodontitis. Da es die Gefäße verengt, verdeckt es Warnzeichen wie Blutung und mindert das Ansprechen auf die Behandlung deutlich.

Auch unkontrollierter Diabetes stört die Wundheilung; Parodontitis und Blutzuckerkontrolle verschlechtern sich gegenseitig. Beide Punkte werden als Teil des Behandlungsplans besprochen.

Erhaltung nach der Behandlung

Eine Parodontitistherapie ist keine abgeschlossene Arbeit, sondern ein fortlaufendes Programm. Die erste Beurteilung erfolgt 4–6 Wochen nach der Behandlung; durch Messung der Taschen wird sichtbar, welche Bereiche angesprochen haben.

Danach wird eine Erhaltungstherapie alle drei bis sechs Monate geplant. Dieser Abstand richtet sich nach der Schwere der Erkrankung und Ihrer täglichen Pflege. Die Erhaltungstherapie kann eine zahnärztliche Praxis in Deutschland, Österreich oder der Schweiz übernehmen; wird sie ausgelassen, ist mit einem Wiederauftreten zu rechnen.

Für wen nicht geeignet, was nicht zu erwarten ist

Die Parodontitistherapie stoppt das Fortschreiten; sie bringt verlorenen Knochen und zurückgegangenes Zahnfleisch nicht von selbst zurück. In manchen Bereichen ist mit einem Transplantat oder einer regenerativen Maßnahme ein teilweiser Gewinn möglich, aber nicht in jedem Fall.

Zähne, die ihren Halt weitgehend verloren haben und stark gelockert sind, lassen sich möglicherweise nicht erhalten. Bei diesen Zähnen ist ein Plan aus Extraktion und anschließendem Implantat die richtigere Entscheidung, als sie hinauszuzögern.

  • Zurückgegangenes Zahnfleisch — kommt nicht von selbst zurück; eine Deckung ist nur in geeigneten Fällen mit einem Transplantat möglich
  • Stark gelockerte Zähne mit weitgehendem Verlust des Knochenhalts — möglicherweise nicht erhaltbar
  • Fortgesetztes Rauchen — das Ansprechen bleibt begrenzt, ohne Ausstiegsplan keine Empfehlung für die chirurgische Phase
  • Unkontrollierter Diabetes — die Heilung ist gestört, deshalb hat die Stoffwechselkontrolle Vorrang
  • Einnahme von Blutverdünnern oder Gerinnungsstörung — keine chirurgische Planung ohne Stellungnahme der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes

Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Verfahren, Dosis und Dauer werden individuell in der Untersuchung festgelegt.

Häufige Fragen

Kommt zurückgegangenes Zahnfleisch zurück?
Von selbst nicht. Bei einzelnen Zähnen oder begrenzten Bereichen kann eine Deckung mit einem Bindegewebstransplantat versucht werden; bei ausgedehntem Rückgang ist das nicht möglich. Das eigentliche Ziel ist, das Fortschreiten zu stoppen und das vorhandene Niveau zu erhalten.
Greift die Zahnsteinentfernung die Zähne an?
Nein. Ultraschallspitzen brechen den Zahnstein durch Schwingung und tragen keinen Schmelz ab. Die Empfindlichkeit nach der Reinigung entsteht dadurch, dass die vom Zahnstein bedeckte Wurzeloberfläche freiliegt, und lässt meist binnen weniger Tage nach.
Ist Zahnfleischbluten normal?
Nein. Zahnfleisch, das beim Putzen blutet, ist entzündet; gesundes Zahnfleisch blutet beim Putzen nicht. Die Blutung ist das erste Warnzeichen als Reaktion auf Belag und lässt sich in diesem Stadium stoppen, bevor der Knochenabbau beginnt.
Wie oft sollte ich nach der Behandlung zur Kontrolle?
Die erste Beurteilung erfolgt 4–6 Wochen nach der Behandlung. Danach wird die Erhaltungstherapie meist alle drei bis sechs Monate geplant. Den Abstand bestimmen die Schwere der Erkrankung, das Rauchverhalten und die Qualität der täglichen Pflege. Diese Termine können Sie bei einer Praxis an Ihrem Wohnort wahrnehmen.

Voreinschätzung

Schreiben Sie uns Ihre Situation — wir antworten mit einer Maßeinheit

Senden Sie Ihr Foto oder Ihr Röntgenbild; die zuständige Fachärztin oder der zuständige Facharzt antwortet mit einem Graftbereich, einer Zahnzahl oder einem Einheitenbereich. Falls Sie nicht geeignet sind, schreiben wir auch das deutlich.