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Diese Website ist eine Vorschaufassung. Die Veröffentlichungsfassung folgt erst, wenn Urkundennummern und die ärztliche Freigabe vollständig vorliegen.

pro Sitzung 2.000–3.500 Grafts

DHI-Haartransplantation

DHI ist ein Verfahren ohne getrennten Arbeitsschritt zum Anlegen der Kanäle: Der Graft wird mit einem stiftförmigen Implanter — dem Choi-Implanter — transportiert und im selben Moment gesetzt, in dem der Kanal entsteht.

Dauer
7–9 Stunden
Anästhesie
Lokalanästhesie
Heilung
10 Tage Krustenbildung · 15 Tage bis zur vollen Sichtbarkeit
Sitzungen
Eine Sitzung
Haltbarkeit
Dauerhaft; Ergebnis nach 12–18 Monaten abgeschlossen

Unterschied zu FUE

Bei FUE werden zuerst alle Kanäle angelegt, die Grafts danach mit der Pinzette gesetzt. Bei DHI (Direct Hair Implantation) transportiert der Choi-Implanter den Graft, legt den Kanal an und gibt ihn in derselben Bewegung ab.

Die Zeit, die der Graft außerhalb des Körpers verbringt, verkürzt sich, und die Berührung der Wurzel beim Setzen nimmt ab. Dafür schreitet der Eingriff langsamer voran; die je Sitzung übertragbare Graftzahl liegt vergleichsweise niedriger.

Wo DHI bevorzugt wird

Die Wahl des Verfahrens richtet sich nicht nach Marketingsprache, sondern nach Haardicke, Ausdehnung des lichten Bereichs und vorhandener Haardichte. In drei Situationen liegt DHI vorn.

  • Verdichtung zwischen vorhandenen Haaren — das Risiko, Nachbarwurzeln zu verletzen, ist geringer
  • Haarlinien, die fein mit Einzelhaargrafts aufgebaut werden müssen
  • Anwendungen ohne Rasur — der Implanter erleichtert das Setzen zwischen langen Haaren

Eingriffstag und Heilung

Die Entnahmephase entspricht der bei FUE und dauert 2–3 Stunden. Da das Setzen mit dem Implanter erfolgt, steigt die Gesamtdauer auf 7–9 Stunden.

Die Krusten fallen in 10–14 Tagen ab. Zwischen dem zweiten und vierten Monat tritt der Shedding-Effekt auf; das dauerhafte Nachwachsen beginnt ab dem vierten Monat, das Ergebnis ist im 12.–18. Monat abgeschlossen.

Was das Ergebnis bestimmt

DHI ist kein „besseres Verfahren“ als FUE, sondern ein anderes Werkzeug zum Setzen. Über das Ergebnis entscheidet nicht der Name des Instruments, sondern die folgenden messbaren Größen.

  • Kanalwinkel und -richtung — das ist der eigentliche Faktor für Natürlichkeit
  • Auswahl der Implanterspitze passend zur Graftdicke
  • Verweildauer des Grafts außerhalb des Körpers und die Lagerbedingungen
  • Spenderdichte und Ausmaß der Ausdünnung des vorhandenen Haars

Für wen nicht geeignet, was nicht zu erwarten ist

Die konkreteste Grenze von DHI ist die Geschwindigkeit. Da in derselben Zeit weniger Grafts übertragen werden, ist bei großflächiger Lichtung keine vollständige Abdeckung in einer Sitzung zu erwarten; in solchen Fällen kann klassische FUE geeigneter sein.

Die medizinischen Gegenanzeigen entsprechen denen der FUE; der Einsatz eines Implanters hebt kein einziges Hindernis auf.

  • Unkontrollierte Gerinnungsstörung oder Einnahme von Blutverdünnern — nicht ohne hämatologische Abklärung
  • Aktive Kopfhautinfektion oder entzündliche Kopfhauterkrankung — keine Operationsplanung vor deren Behandlung
  • Autoimmuner Haarausfall wie ausgedehnte Alopecia areata — nicht ohne dermatologische Freigabe
  • Bei Norwood 5 und höher wird keine vollständige Abdeckung in einer Sitzung angestrebt
  • Bei dickem Haar klemmt der Graft, wenn die Spitzengröße ohne Messung gewählt wird; die Spitze richtet sich nach der Haardicke

Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Verfahren, Dosis und Dauer werden individuell in der Untersuchung festgelegt.

Häufige Fragen

Sieht DHI natürlicher aus?
Über die Natürlichkeit entscheidet nicht das Verfahren, sondern Winkel und Richtung der Kanäle sowie das Design der Haarlinie. Zwischen gut ausgeführter FUE und gut ausgeführter DHI entsteht kein sichtbarer Unterschied. Der messbare Beitrag von DHI liegt in der kürzeren Verweildauer des Grafts außerhalb des Körpers.
Ist mit DHI eine Verpflanzung ohne Rasur möglich?
Ja. Bei begrenzten Graftzahlen wird der Implanter häufig für Anwendungen ohne Rasur gewählt, weil er das Setzen zwischen langen Haaren erleichtert. Allerdings sinkt die Obergrenze je Sitzung dabei auf 1.000–2.500 Grafts.
Warum dauert DHI länger?
Kanalanlage und Setzen erfolgen einzeln, Graft für Graft; eine gesammelte Kanalphase entfällt. Deshalb verlängert sich die Operation bei gleicher Graftzahl gegenüber der klassischen FUE um etwa ein bis zwei Stunden.
Kann ich am Tag nach der Operation zurückfliegen?
Üblich ist die Rückreise am Tag nach der ersten Haarwäsche, also am dritten Tag. Die Anleitung zur häuslichen Wäsche und das schriftliche Nachsorgeschreiben erhalten Sie vor der Abreise; die weitere Nachsorge erfolgt über Fotokontrollen im 1., 3., 6. und 12. Monat.

Voreinschätzung

Schreiben Sie uns Ihre Situation — wir antworten mit einer Maßeinheit

Senden Sie Ihr Foto oder Ihr Röntgenbild; die zuständige Fachärztin oder der zuständige Facharzt antwortet mit einem Graftbereich, einer Zahnzahl oder einem Einheitenbereich. Falls Sie nicht geeignet sind, schreiben wir auch das deutlich.