Unsichtbare Zahnspange — transparente Aligner
Die Alignerbehandlung richtet die Zähne schrittweise mit einer Serie aus 20–50 Schienen aus, die täglich 20–22 Stunden getragen werden.
- Dauer
- 20–22 Stunden Tragezeit täglich · 6–18 Monate
- Anästhesie
- Nicht nötig
- Heilung
- Keine gesonderte Heilungszeit
- Sitzungen
- Schienenwechsel alle 7–14 Tage · Kontrolle alle 6–8 Wochen
- Haltbarkeit
- Wird über eine Retentionsschiene gesichert
Wie es abläuft
Es wird digital abgeformt und die Behandlung von Anfang bis Ende am Rechner geplant. Jede Schiene erzeugt genau so viel Bewegung, wie nötig ist, um die Zähne einen Schritt weiterzubringen.
Die Schienen werden alle 7–14 Tage gewechselt. Die Gesamtzahl liegt je nach Bewegungsumfang zwischen 20 und 50; das bedeutet eine Behandlungsdauer von 6–18 Monaten.
Voraussetzung für den Erfolg ist die Tragezeit
Da die Schiene herausnehmbar ist, hängt der Erfolg unmittelbar von Ihrer Tragezeit ab. Täglich 20–22 Stunden sind Bedingung; die Schiene wird nur zum Essen und Zähneputzen herausgenommen.
Zu kurze Tragezeit verzögert den Plan und bringt die Passung zwischen Zähnen und Schiene aus dem Takt. Ist die Passung gestört, kann eine neue Abformung und eine neue Schienenserie nötig werden.
Wann feste Brackets geeigneter sind
Bei starkem Engstand, ausgeprägter skelettaler Bissfehlstellung, Fällen mit Extraktion und bei Korrekturen, die eine Wurzelbewegung erfordern, ist die feste Apparatur besser vorhersehbar.
Welches Verfahren geeignet ist, wird nach kieferorthopädischer Untersuchung, Panoramaröntgen und kephalometrischer Auswertung gesagt. Die beiden Verfahren sind keine Alternativen zueinander, sondern Antworten auf unterschiedliche Indikationen.
Die Retentionsphase
Mit der letzten Schiene endet die Behandlung nicht. Die Zähne neigen dazu, in ihre alte Position zurückzuwandern, bis sie in der neuen stabil sind; diese Neigung ist im ersten Jahr am stärksten.
Die Retention erfolgt über eine nachts getragene transparente Schiene oder einen dünnen, an der Zahnrückseite geklebten Draht. Ohne Retention ist mit einem Verlust des Behandlungsergebnisses zu rechnen.
Für wen nicht geeignet, was nicht zu erwarten ist
Die Schiene ist ein Werkzeug zur Zahnbewegung; sie kann die Kieferbeziehung nicht verändern. Beruht die Diskrepanz zwischen Ober- und Unterkiefer auf dem Skelett, kaschiert die Schiene das Bild nur durch Zahnkippung; das eigentliche Problem bleibt bestehen.
Behandlungsdauer und Ergebnis hängen von Ihrer Tragedisziplin ab. Können Sie nicht täglich 20–22 Stunden tragen, wird die Alignerbehandlung nicht begonnen; dann ist die feste Apparatur die richtigere Wahl.
- Ausgeprägte skelettale Bissfehlstellung — mit Schienen nicht korrigierbar; kieferorthopädische und ggf. chirurgische Abklärung nötig
- Starker Engstand und Platzmangel mit Extraktionsbedarf — die Vorhersehbarkeit der Wurzelbewegung sinkt
- Situationen, in denen 20–22 Stunden Tragezeit nicht erreichbar sind — der Behandlungsplan hält nicht
- Unbehandelte Parodontitis und Knochenabbau — auf gelockerte Zähne wird keine kieferorthopädische Kraft ausgeübt
- Kiefer mit vielen Implantaten — Implantate bewegen sich nicht, der Plan muss sie als fest voraussetzen
Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Verfahren, Dosis und Dauer werden individuell in der Untersuchung festgelegt.
Häufige Fragen
Kann ich die Schiene zum Essen herausnehmen?
Beeinträchtigt die Schiene mein Sprechen?
Was geschieht am Ende der Behandlung?
Ist eine Betreuung aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz möglich?
Voreinschätzung
Schreiben Sie uns Ihre Situation — wir antworten mit einer Maßeinheit
Senden Sie Ihr Foto oder Ihr Röntgenbild; die zuständige Fachärztin oder der zuständige Facharzt antwortet mit einem Graftbereich, einer Zahnzahl oder einem Einheitenbereich. Falls Sie nicht geeignet sind, schreiben wir auch das deutlich.